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SCHLAFSÄCKE

FÜR JEDE JAHRESZEIT DIE PERFEKTE LÖSUNG.

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Ein Schlafsack muss KÖRPERWÄRME SPEICHERN, KÖRPERFEUCHTIGKEIT NACH AUSSEN ABGEBEN UND SCHLAFKOMFORT BIETEN.
ZUDEM SOLLTE ER KLEIN VERPACKBAR UND LEICHT ZU TRAGEN SEIN.

Erholsamer Schlaf ist mit entscheidend dafür, dass das körperliche und geistige Leistungsvermögen am nächsten Tag möglichst groß ist.

Es ist daher einleuchtend, dass die Qualität des Schlafsacks gerade bei anstrengenden Outdoorunternehmungen eine Grundvoraussetzung für Regeneration und Leistungsfähigkeit ist.

WÄRMELEISTUNG

Temperaturangaben sind Laborwerte. Die individuelle Kälteempfindlichkeit und Wärmeabgabe hängen ab von Gewicht und Geschlecht des Benutzers, dem Erschöpfungsgrad, dem Ernährungszustand und der Gesamtverfassung.

Kurz gesagt: Eine 50 kg schwere Frau mit niedrigem Blutdruck, die sich tagsüber bei einer Bergtour sehr verausgabt hat, wird den Komfortwert eines Schlafsacks wahrscheinlich um mindestens 10°C kälter empfinden, als ein 80 kg schwerer, durchtrainierter und optimal erholter Mann. Durch die Verwendung eines Innenschafsacks und einer hochwertigen Schlafmatte lässt sich die Isolationsleistung deutlich steigern.

Schnitt

Guter Schlaf erfordert Platz zum Bewegen. Allerdings kann unausgefüllter Luftraum bei kühleren Temperaturen vom Körper kaum noch erwärmt werden, die Folge sind kalte Füße. Daher muss der Schlafsack zur Körpergröße passen.

Die körpernahe Mumienform bietet das optimale Verhältnis zwischen hoher Wärmeleistung und möglichst geringem Gewicht. Rechteckige Deckenschlafsäcke bieten mehr Beinfreiheit, haben allerdings viel Volumen, das aufgewärmt werden muss. „Decken“ sind daher Sommerschlafsäcke.

EN 13537 DEFINIERT DREI TEMPERATURBEREICHE

EN 13537 ist die Pflichtnorm für die Beschreibung von Schlafsäcken. Sie definiert, wie Schlafsäcke zu testen, zu messen und anzuschreiben sind. Die Norm gibt einen sicheren und vergleichbaren Standard, dem Sie vertrauen können.

  • Komforttemperatur:
    Komfortabler Nachtschlaf einer durchschnittlichen Frau.
  • Untergrenze:
    Tiefste Temperatur, bei der ein durchschnittlicher Mann gerade nicht friert.
  • Extrembereich:
    Überlebensbereich für eine durchschnittliche Frau. Während sechs Stunden unbequemen Schlafs sinkt die Körpertemperatur nicht gefährlich ab.
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Den passenden Schlafsack finden Sie, indem Sie sich entsprechend der Anforderungen Ihres Vorhabens und Ihrer individuellen Kälteempfindlichkeit im Bereich zwischen Komforttemperatur- und Untergrenze orientieren.

FÜLLUNG

Die Wärmeleistung hängt von der eingeschlossenen Luftmenge ab. Je größer die Bauschkraft des Füllmaterials (Loft), desto größer ist das Wärmerückhaltevermögen.

Daune. Füllmaterial mit der potentiell höchsten Wärmeleistung und ausgezeichneten feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften. Eine Daune kann Feuchtigkeit (Schweiß, Atemluft) bis zum dreifachen ihres Eigengewichts aufnehmen. Dennoch sollten Daunen-Textilien vor Nässe geschützt werden. Wasserfest ausgerüstete Daune ist noch feuchtigkeitsbeständiger und besonders schnelltrocknend. Die hochwertigsten Daunen stammen von Tieren, die in kalten Regionen leben. Wenn Sie auf Zertifikate wie Down Codex achten, können Sie davon ausgehen, dass die Daunen von artgerecht gehaltenen und erst nach der Schlachtung gerupften Tieren stammen. Daunenfüllungen in Schlafsäcken sind immer eine Mischung aus Daunen und kleinen Federn, wobei das Mischungsverhältnis in Gewichtsprozenten angegeben wird. Schlafsäcke mit höherem Federanteil (z. B. 70/30) sind preiswerter, aber auch weniger leistungsfähig.

Kunstfasern nehmen keine Feuchtigkeit auf, isolieren auch in nassem Zustand und trocknen relativ schnell. Kunstfaser-Schlafsäcke sind daher besonders geeignet für Gebiete mit hoher Luftfeuchtigkeit, ausgedehnte Wintertouren und den Einsatz in wasserdichten Biwaksäcken oder auf dem Wasser. Hochwertige Kunstfasern kommen mit hoher Rückstellkraft, weichem Griff, langer Lebensdauer und kleinem Packmaß den Eigenschaften der Daune nahe.

FUNKTIONELLE DETAILS

Reißverschluss:
Für eine hohe Wärmeleistung sollte der Reißverschluss möglichst kurz sein, um die Wärmeabgabe auf ein Minimum zu reduzieren.

Kapuze:
Im Schlafsack geht der größte Teil der Körperwärme über den Kopf verloren. Eine gute Kapuze schützt daher auch die besonders empfindlichen Partien an Stirn und Wangen. Ab 4.000 m Höhe oder bei großer Kälte sollte man auf alle Fälle mit Mütze schlafen.

Wärmekragen:
Verhindert, dass Wärme über die Halsöffnung entweicht.

Wärmeabdeckleiste:
Deckt den Reißverschluss von innen ab und verhindert eine Kältebrücke.

Innentasche:
Zum Verstauen von Wertgegenständen.

Konstruktion

 

Lagen

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2 oder mehr Lagen werden versetzt angeordnet und am Außenstoff oder am Futter fixiert. Es entsteht eine gleichmäßige Isolierschicht ohne Kältebrücken.

SCHINDEL

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Das Füllmaterial wird versetzt überlappend an Außenmaterial und Futter fixiert. Die Anzahl der Lagen richtet sich nach der gewünschten Wärmeleistung.

KAMMER

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Gibt einer Daunenfüllung genug Raum, um ihre Isolierkraft voll zu entfalten. Durch die Kammerung kann sich die Füllung nicht verschieben, Füllungslücken werden verhindert.

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